Der Dirigent

Thomas Fey gilt heute als einer der profiliertesten Interpreten der „Wiener Klassik“. Er studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und Aufführungspraxis der Alten Musik bei Nikolaus Harnoncourt am Salzburger Mozarteum. Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals nahm er an Dirigierkursen bei Leonard Bernstein teil.

Der Dirigent Thomas Fey
Der Dirigent Thomas Fey (Foto: Rosa Frank)

Schon während seines Studiums gründete er den Heidelberger Motettenchor (1985) und das Schlierbacher Kammerorchester (1987), aus denen im Jahr 1993 die Heidelberger Sinfoniker hervorgingen. Diese werden von der internationalen Fachpresse schon seit Jahren zur Spitze historisch orientierter Klangkörper gezählt.

2003 gründete Thomas Fey das Barockorchester Ensemble LA PASSIONE, das auf historischen Originalinstrumenten musiziert. Mit ihm debütierte er im Rahmen seines neu ins Leben gerufenen Musikfestival LA PASSIONE Rhein-Neckar. Noch im gleichen Jahr gründete er – mit Blick auf das Mozart-Jubiläum 2006 – das Mannheimer Mozartorchester, welches sein umjubeltes Bühnendebut am 27. Januar 2006 gab, exakt an Mozarts 250. Geburtstag.

Hunderte von Konzerten führten Thomas Fey und seine Ensembles in zahlreiche deutsche Städte und europäische Länder, in die USA und nach Südamerika. Viele seiner CD-Einspielungen, darunter fast 30 Sinfonien von Haydn, Mozart und Beethoven, erhielten internationale Auszeichnungen.

Thomas Feys Repertoire reicht von Bach bis Brahms. Im Mittelpunkt seiner interpretatorischen Arbeit stehen die Sinfonien und Solokonzerte der „Wiener Klassik“. Mit Vorliebe widmet er sich auch der Musik Georg Friedrich Händels, den Ouvertüren Rossinis und den großen Walzern von Johann Strauß.